Hier wird über
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In dieser Kategorie wird über Doping aufgeklärt.

Unter anderem hat sich das Team der sgA Gedanken zu den folgenden Themen gemacht.
Was ist das für ein Team?

Was ist Doping?


Die Einnahme von unerlaubten Substanzen oder die Verwendung unerlaubter Methoden zur Steigerung der Leistung nennt man Doping. Da die Fairness und die Chancengleichheit durch Doping nicht gewährleistet ist, ist diese Art von Leistungssteigerung im Sport verboten.

Wo fängt Doping an?
Medikamente sind jedoch nicht grundsätzlich für Sportler Tabu, 90% aller Arzneimittel sind nicht in der offiziellen Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) enthalten und somit auch nicht verboten.
Hier zur offiziellen Dopingliste

Wieso dopen Sportler?
Leistungssportler stehen unter einem enormen Leistungsdruck. Sie stehen im Mittelpunkt und müssen Leitungen bringen, egal in was für einer Verfassung sich der Sportler befindet.

Unsere Gesellschaft ist Leistungsorientiert. Die Personen die erfolgreich sind werden anerkannt und haben eine besondere Wertschätzung.

Um diese Anerkennung nicht zu verlieren versuchen sie konstant Leistung zubringen. Wenn sie merken dass sie dies nicht mehr können, z.B. bedingt durch Verletzung,  greifen sie auch gerne zu Medikamenten.

Es wäre jedoch zu einfach, die Schuld alleine auf den Athleten zu schieben, da der Sportler unter dem Druck der Sponsoren, Trainier, Fans usw. steht. Er ist der ausführende, er muss die Leistung abliefern, wie ist dem Fan, Sponsor so ziemlich egal.

Der Sportler hat angst vor einem vorzeitigen Karriere ende und somit vor seiner Beruflichen Existenz. Er steht vor der Entscheidung zu dopen oder eventuell seinen Sport aufzugeben und keinen Beruf zu haben. Wer entscheidet sich schon gerne gegen Reichtum, Anerkennung und Ehre wenn er doch mit ein par Medikamenten, all dieses Problemlos erreichen kann? Nicht viele und die, die sich dagegen entscheiden gehen nicht an die Presse, sie hören entweder auf oder betreiben ihren Sport auf niedrigem Niveau weiter. Zu groß ist die Gegenseite, auf deren Seite sich die Sponsoren, Vereine und sogar auch die Presse befinden. Der Sport darf nicht beschmutzt werden und so versuchen sie das System des Sportes zu beschützen.

Es gibt natürlich auch Fälle wo Sportler ohne ihr Wissen gedopt werden, zur Zeit der DDR z.B. wurden systematisch junge Nachwuchssportler gedopt und an denen experimentiert um auch im Sport den Krieg gegen Russland und den USA zuführen.



Schäden durch Doping

Die Risiken, die der Sportler eingeht, wenn er Dopingmittel zu sich nimmt, sind groß und lassen sich in drei Gruppen untergliedern: erstens das Risiko, wegen dem Dopingmissbrauch überführt zu werden, zweitens die Schäden, die dem Körper durch dir Dopingmittel zugefügt werden und drittens die Schwächung des Körpers durch die Dopingmittel.

Die Dopingtest werden im Leistungssport oft unangemeldet durchgeführt oder sofort nach den Wettkämpfen. Wird bei einem Sportler eine Verbotene Substanz nachgewiesen, wird er für Zwei Jahre vom Sport suspendiert, darf also an keinen Wettkampf mehr teilnehmen.
Die Wettkampfsperre verhindert, dass ein Sportler mit dem Sport Geld verdient.
Ein weiterer Aspekt punkt ist es, dass ein zuvor Gedopter Sportler nach zwei gesperrten Jahren oft keine Sponsorenverträge mehr bekommt, mit denen er seinen Sport finanziert, der Sportler ist oft wieder ganz am Anfang einer Karriere oder wird vom Sport ausgeschlossen.

Ein viel größeres Risiko ist aber, dass der Sportler seinem Körper, mit den Dopingmitteln, langfristig schaden zu fügt.
Denn Dopingmittel haben wie auch andere Arzneimittel Nebenwirkungen.
Dass viele Dopingmittel einfach nur Höher Dosierte Arzneimittel sind, ist die Nebenwirkung oftmals sehr gravierend. Viele solcher Schäden sind Irreparabel. Das Bedeutet, das der Sportler am Ende seiner Karriere einen teilweise zerstörten Körper in kauf nimmt.
Viele Sportler sind bis zu ihrem Lebensende durch Beeinträchtigungen der Körperlichen Fähigkeiten und auch noch in Späteren Jahren mit schweren gesundheitlichen Folgen gestraft.


Todesfälle:
Die Leichtathletin Birgit Dressel stirbt nach mehrfachem Organversagen am 10 April 1987, Wahrscheinlich infolge von Doping.
Tom Simpson stirbt nach Einnahme von Amphetaminen bei der Tour de France 1967 während der Etappe auf den Mont Ventoux.
Am 14. März 1996 stirbt der top Bodybuilder Andreas Münzer mit 31 Jahren nach jahrelangem Doping an multiplen Organversagen.

Was hätte Legalisierung von Doping zur Folge?
Die Legalisierung von Doping-Mitteln hätte wahrscheinlich zur Folge, dass fast alle Profi Sportler und auch andere Sportler Dopen würden.
Sie würden durch Doping ihrem Körper schaden und sich für Krankheiten anfälliger machen.
Außerdem würde der Sport in ganz andere Dimensionen ausarten.
Alle würden Dopen und noch besser werden, weil aber alle Dopen bleibt er Erfolg aus.
Sportler würden bald wahrscheinlich zu immer mehr und extremeren Mitteln greifen, um ihren Konkurrenten überlegen zu sein.


Gründe für ein Dopingverbot
Schutz des Sportlers:
- Befürworter/Mediziner nehmen an, dass jede Art von Doping Schädlich für den Körper und den Geist sei

- Sportler müssen ärztliche Kontrolle machen

- Verbot damit begründet, weil sonst alle Dopen würden, durch Konkurrenzdruck


Schutz der Öffentlichkeit:

- Vorbildfunktion der Leistungssportler
- Jugendliche gucken sich ab oder machen es nach
- Aufhebung des Gesetzes sendet falsche Signale
- Jugendliche erkennen nur Vorteile, keine Nachteile
- Verbotsgegner: Verbreitung von Dopingmittel, die Schaden zufügen, verhindern

Motivation des Sportlers zum Doping
- Heutzutage am meisten: finanzielle Absicherung
- Profisportler verdient Lebensunterhalt (Siegprämien, Sponsorenverträge)
-  nur gute Athleten verdienen viel, durch Leistung/Erfolge
- Entscheidung zum Dopingkonsum
- Trotzdem weiter hart trainieren
- Verdient ein Athlet genug Geld: kein Dopingkonsum, Konzentriert sich nur auf Sport (nicht auf Sponsoren, Preisgelder)
- Bleiben Erfolge aus keine finanzielle Absicherung
- Möchte nicht ins normale Berufsleben ist der einzige Ausweg: verbotene Mittel/Doping


Dopingmittel:
Doping wird in drei Gruppen untergliedert:
-verbotene Wirkstoffe,
-nicht erlaubte Methoden, die angewendet werden können, um die Leistung des Sportlers zu steigern,
-Wirkstoffe, die bestimmten Einschränkungen unterliegen.

Die Gruppe der verbotenen Wirkstoffe ist unterteilt in Narkotika, Anabolika, Stimulanzien, Diuretika sowie Peptid- und Glykoproteinhormone.
Verboten sind außerdem Stoffe, die in der Wirkung oder der chemischen Struktur ähnlich sind.
Einige Fachverbände haben zu ihrer Dopingliste weitere Substanzen wir Antipsychotika, Anxiolytika, Hypnotika und Antidepressiva aufgelistet, weil sie den Sport beeinflussen können.






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